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Griechenland: Gesetzesentwurf zur Entschädigung von Touristen

In Anbetracht anhaltender Streiks und Arbeitskämpfe beabsichtigt Griechenland, gestrandeten Touristen in Zukunft finanzielle Entschädigung zu bieten. Diese kann bis zu 100 Euro betragen. Einem Gesetzesentwurf des Kultusministeriums kann entnommen werden, dass Touristen, die das Land aufgrund von Protesten und Streiks nicht verlassen können, für maximal zwei jeweils 50 Euro erhalten sollen.

Dieser Entwurf stellt eine Reaktion auf die vergangenen Monate in Griechenland dar, in deren Rahmen zahlreiche Touristen aufgrund von Unruhen an der Heimreise gehindert wurden. Die Summe von 50 Euro pro Tag soll in allererster Linie die Unterkunftskosten decken, die auf einen verhinderten Touristen zukommen. Darüber hinaus erfüllt sie eine weitere Funktion: Sie befreit weitere Beteiligte, beispielsweise den Reiseveranstalter, von der Pflicht, Entschädigungszahlungen tätigen zu müssen.

Das neubeschlossene Gesetz soll rückwirkend zum 28 . Juni Gültigkeit gewinnen. In Anbetracht der griechischen Wirtschaftsstruktur tut das Urlaubsland gut daran, seine Besucher zu entschädigen. Der Tourismuszweig macht 17 Prozent des griechischen Bruttoinlandsproduktes aus.

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