Marokko: Tragisches Bootsunglück
In Marokkos Seeverkehr kam es zu einem tragischen Unglück während einer Segelbootfahrt. Insgesamt 7 Segler machten sich auf, darunter eine 19-Jährige und drei Männer aus Deutschland, um für ein Tübinger Projekt des Tübinger Verein Migrobird zur Völkerverständigung einzutreten. Dieses verfolgte das Ziel das Verständnis von Menschen verschiedener Kulturen zu fördern. Geplant waren während des Segeltörns Verbindungen zwischen politisch und künstlerisch Aktiven, Kleinbauern und sozialen Einrichtungen aufzubauen. Zudem sollten Seminare abgehalten und Gäste auf das Boot eingeladen werden. Am Tag des Unglücks war eine Fahrt nach Rabat geplant, wegen eines Sturms mit 5 Meter hohen Wellen entschieden sich die Crew aber den nahe gelegenen Hafen von Mahdia anzulaufen, was sich als erhebliche Fehlentscheidung herausstellte. Wegen der mangelnden Erfahrung wusste die Crew des Segelbootes nicht, dass in der Nähe des Festlandes die Wellen noch höher waren, teilweise bis zu acht Meter. Dies wurde ihnen zum Verhängnis, da das Boot kenterte. Nachdem es zu dem tragischen Unglück kam, konnte sich nur die 19-jährige Deutsche an Land retten, die restlichen Mitglieder der Crew wurden immer noch nicht gefunden. Mit Hubschraubern wurde zwei Tage nach den Vermissten gesucht, jedoch blieb dies erfolglos. Danach suchte man weiterhin mit Booten und Spürhunden an der felsigen Küste nach den Verschollenen.
